Sonntag, 4. August 2013

Tierisches am Sonntagmorgen

In der Nacht hatte es bei uns etwas geregnet, es war wie ein kurzer Gewitterregen, kräftiges gießen für die Natur.

Unsere Tiere haben die Erfrischung heute Morgen auch sichtlich genossen.
Nach der ersten Tour über die Wiese streifen, dabei alles an Würmern und Insekten aufpicken, machen die Hühner dann wieder Erholungspause im Schatten.
Die alten abgestellten Winkel dienen ihnen für den besseren Überblick.
Unsere ersten Küken sind ja schon richtig groß, fast 3 Monate alt, und bald nicht mehr von den anderen Hühnern zu unterscheiden. Sie gehen inzwischen auch ihren eigenen Weg. Hier sind drei davon oben auf den Winkeln sitzend.


Das sind nochmal zwei von den ersten Küken. Dazu gibt es noch zwei helle, aber die wollten heute nicht aufs Bild *g* und das braune vom oberen Bild, das dritte von rechts, gehört dazu.


Und nun die Küken von der zweiten Glucke, auf den Tag genau 2 Monate alt. Meine persönlichen Lieblinge, "Vanille, Vollmich und Zartbitter" habe ich sie genannt. *lach*
Richtige "Eigenbrötler", immer oder meistens für sich alleine on Tour. Sie schlüpfen auch noch durch den Zaun, das helle bekommt aber langsam Schwierigkeiten, weil es doch etwas größer ist als die anderen Beiden.  
Der Großvater war ja auch ein Zwerghahn, da werden dann wohl einige der Küken klein bleiben.


Hier kommt die dritte Sorte, ganz speziell sag ich euch. Aber das liegt mehr an der Mutter. Das ist ne ganz flotte, deshalb haben wir sie nun auch in dieses kleine Häuschen einquartiert, jedesmal gab es ein Gerenne wenn wir sie vom Freilauf in den Stall treiben wollten, fast wie Hase und Igel. Nun bleibt sie im Häuschen, da ist oben Stall und unten Freilauf......selber schuld.
 Die Küken sind auch schon so wild wie die Mutter, nunja sie sehen es ja auch nicht anders und denken es muss so sein. *grummel*


Seit ein paar Tagen sitzen wieder zwei Hühner in den Nestern und meinen sie müssten brüten.
Ich weiß gar nicht was dieses Jahr los ist, manche Jahre hat sich nicht ein einziges Huhn gesetzt und jetzt würde ständig ein Huhn brüten wollen. Aber unser 11 jungen Hühner, oder vielleicht sind auch Hähne dabei, reichen uns, unsere Stallkapazität ist ja auch beschränkt.
So entferne ich jeden Tag die zwei Hühner die brüten wollen aus den Nestern, kommte ich später wieder hoch sitzen sie wieder drin, sie lassen sich nicht so schnell eine Schwangerschaft ausreden.



Die lieben kleinen gelben Entchen, inzwischen 3 Monate alt, halten uns auf Trab.
Die Entenmutter brauchen sie nicht mehr und gehen eigenständig ihren Weg, schlüpfen durch  den Zaun und weiden auf fremden Wiesen und Gärten.....immer auf Schneckensuche.
Wenn sie mal ganz lieb sind, dann liegen sie in ihrem Teich, auf der Wiese oder im matschigen Bächlein....das lieben sie ganz besonders. 





Vater Anton und Mutter Berta sind wieder einander zugetan und sogar die Gefiederpflege geht gemeinsam besser. *lach* Ein schattiges Plätzchen und es lässt sich aushalten.



Ein kunterbuntes Treiben bei uns, Hühner und Enten gemeinsam......und mittendrin der Hahn.


Ab und an kommt dann ein Raubvogel vorbei.....auf Futtersuche, in der letzen Zeit hat er es dreimal versucht, zum Glück nichts erwischt. Wir vermuten das es ein junger Raubvogel ist, sozusagen noch in der Testphase.....einmal wird es dann wohl klappen, aber wir hoffen es nicht.
Bei jedem Geräusch sind wir auf der Lauer und sollten die Hühner ungewöhnlich Krach machen, dann rennen wir los......in der letzten Woche als ich um die Scheune kam, sass der Raubvogel noch auf dem Hänger .... im Nachhinein frage ich mich wer von uns Beiden mehr überrascht war.....aber schwupps war er abgeflogen.

Kommentare:

  1. Das ist immer spannend bei dir - ich hoffe, der Raubvogel bleibt erfolglos ;)
    Richtig groß sind die "Kleinen" schon - hättest du nicht extra geschrieben, welche davon die "Kleinen" sind - ich hätte sie nicht erkannt!

    Alles Liebe nima

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  2. Irenes Landleben mit allen Höhen und Tiefen ... Du solltest ein Buch schreiben.
    ich würde es direkt kaufen und lesen!!!
    Die Kleinen sind sehr gross geworden und sehen immer noch total klasse aus.
    Mir haben es besonders die drei "Schokoladensorten" angetan.
    Ich hoffe inständig, dass der Raubvogel leer ausgeht und seine Beute woanders findet.

    Bis bald, ganz liebe Grüße, Ruth

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  3. Hallo Irene,

    endlich schau ich auch mal wieder bei Dir vorbei,
    Bin zu Zeit arg Blog-faul!

    Schön ist es immer bei Dir mit Deinen schönen Tiergeschichten
    und Fotos.

    Liebe Grüße
    Martina

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